Kantonale Tariferhöhungen torpedieren Kostenneutralität

Tarifentscheide mehrerer Kantone gefährden die Kostenneutralität bei der Einführung des neuen ambulanten Arzttarifs. Diese Entscheide widersprechen fundamental den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tarifeinführung und belasten die Prämienzahlerinnen und Prämienzahler unmittelbar.

Tarifstruktur für psychologische Psychotherapie eingereicht

Die Psy-Verbände FSP, SBAP, ASP und H+ sowie ihr Tarifpartner prio.swiss haben erfolgreich eine definitive Tarifstruktur für die Abrechnung psychologischer Psychotherapie verhandelt. Die Unterlagen wurden am 18. Dezember 2025 dem Bundesrat zur Genehmigung eingereicht.

Gründungspräsident Felix Gutzwiller steht prio.swiss weiterhin zur Verfügung

Die Mitgliederversammlung von prio.swiss zeigt sich erfreut, dass der Gründungspräsident und ehemalige Ständerat Felix Gutzwiller dem Verband weiterhin zur Verfügung steht und für Kontinuität und Stabilität sorgt. Felix Gutzwiller präsidiert den Krankenversicherungsverband seit seiner Gründung im Dezember 2024 und kündete von Beginn weg an, prio.swiss in der Gründungsphase als Präsident zu begleiten.

Brustkrebsfrüherkennungsprogramme: Die Tarifverhandlungen sind auf gutem Weg

Die Verhandlungen über die Tarife für die Programme zur Brustkrebsfrüherkennung und Darmkrebsvorsorge verlaufen konstruktiv und zielführend. Swiss Cancer Screening sowie die Einkaufsgemeinschaften der Krankenversicherer und prio.swiss konnten mit der grundlegenden Einigung über die Eckwerte der Tariffestlegung bei den Brustkrebsfrüherkennungsprogrammen ein erstes wichtiges Etappenziel erreichen.

Angehörigenpflege: Jetzt braucht es konkrete Massnahmen

Der Bundesrat hat seinen Bericht «Pflegeleistungen pflegender Angehöriger im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung» verabschiedet. prio.swiss begrüsst den Aufruf an alle Akteure, die Qualität, Wirtschaftlichkeit und Transparenz der wichtigen Pflegearbeit ange-stellter Angehöriger sicherzustellen. Der Verband der Krankenversicherer teilt jedoch die Einschätzung des Bundesrates nur zum Teil, dass die hierfür vorhandenen Instrumentarien ausreichend sind. Ein reduzierter KVG-Beitragssatz und eine transparente Abrechnung sind zwingend notwendig, um die Prämienzahlerinnen und Prämienzahler vor ungerechtfertigten Gewinnabschöpfungen in der Angehörigenpflege schützen zu können.